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Keine Einigung bei NDR und WDR

Keine Einigung bei NDR und WDR

Auch die fünfte Verhandlungsrunde in der Tarifauseinandersetzung zwischen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und dem Westdeutschen Rundfunk ist am Donnerstag (26. September) in Köln ergebnislos beendet worden. „Das von der Arbeitgeberseite vorgelegte Angebot ist vollkommen inakzeptabel“, erklärte Christof Büttner, Fachbereichsleiter Medien, ver.di NRW. „Unser Ziel ist die Orientierung am öffentlichen Dienst und ein Tarifabschluss, der im Vergleich zum bestehenden Arbeitgeberangebot auch wirklich eine Reallohnsteigerung bedeutet. Unsere Antwort kann nur in weiteren Arbeitskampfmaßnahmen liegen.“

ver.di fordert für die 4.200 Beschäftigten und rund 2.200 Festen-Freien des WDR und des Beitragsservice eine Erhöhung der Einkommen und Effektivhonorare um 6 Prozent, im Volumen inklusive eines Sockelbetrags von 150,00 Euro, bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Die Ausbildungsvergütung soll insgesamt um 100 Euro erhöht werden. Die Forderung umfasst außerdem die Möglichkeit, die mögliche Entgelterhöhung in zusätzliche freie Tage umzuwandeln.

Für die Festen-Freien fordert ver.di zusätzliche soziale Komponenten:
• Vergütung Schulungstage - 200 Euro pro Tag
• Krankengeld ab dem ersten Tag
• Verlängerung und Aufstockung des Härtefallfonds

Die Tarifverhandlungen beim WDR werden am 15.10.2019 in Köln fortgesetzt.