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Auskunftsanspruch für UrheberInnen

Auskunftsanspruch für UrheberInnen

Seit dem 1. März 2017 haben alle Personen, die urheberrechtlich geschützte Werke schaffen, einen gesetzlichen Anspruch auf jährliche Auskunft gegen diejenige Person, die das jeweilige Werk nutzt. Wer also z.B. für die DW oder eine andere Rundfunkanstalt einen Text schreibt, ein Video dreht, einen Podcast produziert usw., der dann vom Sender als Fernseh- oder Hörfunkbeitrag gesendet oder auf einer der Seiten des Senders veröffentlicht wird, der kann dieses Recht geltend machen. Die Person kann sich an die Anstalt wenden und Auskunft über jede Nutzung verlangen, die die Anstalt oder eine dritte Person vorgenommen hat, der die Anstalt Rechte an dem Werk eingeräumt hat. Auch kann Auskunft verlangt werden über Erträge oder sonstige Vorteile, die die Anstalt durch die Nutzungen erzielt hat.

Das Flugblatt im Anhang wurde beim wdr verteilt, gilt aber selbstverständlich auch für anderre Sendeanstalten

 

 

Darüber hinaus gelten betreffend Urheberrechten und Vergütung bei der DW die tarifvertraglichen Vereinbarungen. Für freie Mitarbeiter*innen:

 

Für feste Mitarbeiter*innen gelten die Regelungen im Manteltarifvertrag der DW: