FAQ + Tips

Mobile Arbeit

Mobile Arbeit

Mobiles Arbeiten bedeutet die Möglichkeit, einen Teil der arbeitsvertraglich vereinbarten Tätigkeit außerhalb der Deutschen Welle zu erbringen.

Der Umfang darf 60% der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit nicht überschreiten, d.h. mindestens 40% müssen am betrieblichen Arbeitsplatz verbracht werden.

Für die Ausführung können sowohl dienstliche als auch private Arbeitsmittel genutzt werden, ein Anspruch auf Ausstattung mit dienstlichen Arbeitsmitteln besteht aber nicht.

Auf welche Weise kann dies erfolgen?

  • 1. Mobile Arbeit von Fall zu Fall

    Sie erfolgt in Absprache mit der/dem Vorgesetzten. Die Vereinbarung kann formlos, auch per E-Mail erfolgen. Die Teilnahme ist freiwillig, umgekehrt besteht kein Rechtsanspruch auf mobile Arbeit.

  • 2. Alternierende mobile Telearbeit AMT

    Sie kann spätestens 3 Monate vor dem gewünschten Beginn schriftlich auf dem Dienstweg bei der der Personalabteilung beantragt werden, unter folgenden Voraussetzungen:

    • Vorliegen einer vorübergehenden familiären Belastungssituation (Betreuung von Kindern unter 14 Jahren, Pflege von Familienangehörigen und Lebenspartnern)
    • Vorliegen einer besonderen gesundheitlichen Belastungssituation
    • bei einer berufsbegleitenden Fort- oder Weiterbildungsmaßnahme
    • Arbeitsverhältnis besteht ununterbrochen seit mindestens einem Jahr
    • Die Arbeitsaufgaben sind nicht orts- und/oder zeitgebunden
    • wenig spontane persönliche Kommunikation ist erforderlich
    • die Arbeitsaufgaben müssen eigenständig und eigenverantwortlich durchführbar sein
    • die Verteilung von Arbeitszeit und Arbeitsaufgaben kann weitgehend autonom erfolgen
    • es dürfen keine personenbezogenen Daten verarbeitet werden

    Über den Antrag wird bis spätestens 4 Wochen vor Beginn der alternierenden mobilen Telearbeit entschieden, in begründeten Ausnahmefällen kann von den angegebenen Fristen abgewichen werden. Die Vereinbarung erfolgt über mindestens 6 Monate, eine vorzeitige Beendigung der AMT unter Einhaltung einer zweimonatigen Frist ist möglich.

    Bei Ablehnung des Antrags besteht die Möglichkeit, die Einrichtung einer Schiedstelle zu beantragen, in die neben der DW der Personalrat eingebunden ist.