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Nein zu No-Billag

Nein zu No-Billag

Eine Schweizer Initiative gründete unter dem Label "No Billag" eine Initiative zur Abschaffung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in der Schweiz und initiierte eine Volksabstimmung am 4.März dazu. Die Initiative befürwortet eine wirtschaftsliberale Umgestaltung des Rundfunks. Wir von ver.di DW erklären uns mit den Kolleg*innen von der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft solidarisch und wünschen Ihnen und vielen anderen Menschen in der Schweiz, dass die Volksabstimmung für "No Billag" verloren geht. Darüber hinaus stehen wir dafür ein, dass der mit "No Billag" verbundene wirtschaftsradikale und demokratiefeindliche Unsinn sich nicht weiter ausbreitet.

Anbei eine Erklärung dazu von Cornelia Haß, Bundesgeschäftsführerin der Deutschen Journalistinnen- und
Journalisten-Union sowie die Stellungnahme des gvv von ver.di bei der DW

...sowie ein Video von der ver.di - Solidaritätsaktion in Köln am 2.3.2018 für die Erhaltung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in der Schweiz:

 

Ergebnis der Volksabstimmung am 4.März

71 Prozent der stimmberechtigten Bürgerinnen und Bürger der Schweiz haben die No-Billag-Initiative abgelehnt. Sie stimmten dafür, an den Gebühren für öffentliches Radio und Fernsehen festzuhalten und weiterhin 451 Franken – bald sind es 365 – pro Jahr zu bezahlen, damit die schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) ihre 17 Radio- und sieben TV-Stationen sowie mehrere Onlineportale betreiben kann.